Presseartikel 2017

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""Nürnberg mit Sand gemalt"

Anna schafft mit ihren Fingern aus Millionen Körnchen Kunst

Von PETER LAUSCHMANN

Nürnberg - Man könnte ihr Stundenlang zusehen, wie

sie mit ihren Fingern Linien in den Sand zeichnet. Und plötzlich - wie durch einen Zauber - blickt uns Albrecht Dürer aus den Körnchen entgegen.

Anna Telbukh (27) zeigt uns Nürnberg aus einer Perspektive, wie wir es noch nicht gesehen haben. Als Sandbilder.

Anna zu BILD: „Ich muss beim Malen in 3D denken.

Und ohne die passende Musik geht gar nichts."

Vor den Augen der Zuschauer lässt Sie Nürnberger Motive entstehen, erzählt so die Geschichte der Stadt: Kaiserburg, Schöner Brunnen, Frauenkirche, Christkindlesmarkt, Fernmeldeturm, Bardentreffen.

Dabei wird der Sand auf eine von unten beleuchtete Glasplatte gestreut, dann verschoben und verwischt. Die Bilder werden auf eine Großbildleinwand übertragen, Bildergeschichten aus unzähligen Sandkörnchen.

„Ich hab das Sandmalen während des Kunst-Studiums im ukrainischen Charkiw entdeckt, hab 's mir selbst beigebracht“, sagt Anna.

Ihre Malerei sieht leicht aus, ist aber Ergebnis unzähliger Trainingsstunden. Für Anna eine Metapher auf die Vergänglichkeit. Denn die Kunstwerke, die eben noch filigran erschaffen wurden, werden kurz darauf zerstört, einfach weggewischt. Anna: „Auf jedes Vergehen folgt etwas

Neues."

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Sandige Stuttgarter Stadtansichten

Von Christoph Kutzer

Die Ukrainerin Anna Telbukh schuf im Theaterhaus im Stuttgarter Norden vergängliche Kunstwerke - aus Saharasand.

Die Mercedes-Eenz-Arena, der Fernsehturm, ein Riesenrad, das nur zum Cannstatter Volksfest gehören kann - Stuttgarter Wahrzeichen zieren die Projektionsfläche im Theaterhaus. Nicht fotografiert, nicht aguarelliert, sondern in Sand gemalt, Das Material, mit dem Anna Telbukh am Freitag Ansichten aus der Geschichte der Stadt und Sehenswurdigkeiten von der Grabkapelle auf dem Rotenberg bis zu Schloss Solitude auf eine beleuchtete Glasplatte zaubert, stammt nicht von hier, sondern aus der Sahara.

Für eine optimale Farbgebung mischt sie rote und weiße Körner, die mal aus erhobenen Händen herabrieseln, mal auf der mit Antistatik-Spray präparierten Arbeitsfläche verwischt werden. Jede Bewegung ist genau auf die begleitende Musik abgestimmt. Der Schatten der Hände wird Teil der Performance. Es lohnt sich, neben den in ständigem Wandel begriffenen Motiven auch immer wieder einen Blick auf die grazilen Gesten der Ukrainerin zu riskieren.

Täglich bis zu vier Stunden trainert

Mehrere Monate hat Telbukh täglich bis zu vier Stunden trainiert, um das Fingerspitzengefühl zu erlangen, das nötig ist, um das Alte Schloss samt Reiterdenkmal von Eberhard im Bart binnen Sekunden in eine Szene vom Stuttgarter Weindorf zu verwandeln. Zünftige Blasmusik erklingt. Auch, als der Gerstensaft zu seinem Recht kommt: in Form eines Brauereiwagens und des Dinkelacker-Wappens.

Neben der Leichtigkeit, mit der sich die Sandkristalle ein ums andere Mal zu Bildern ordnen, besteht der Reiz des Abends vor allem darin, zu erraten, was gerade skizziert wird. Hier und da hilft einem der Ton auf die Sprünge. Wenn Wolle Kriwanek seinem „Fünfer“ hinterherhechelt, kann es nur um den öffentlichen Nahverkehr gehen. Am Ende ist es die Zacke, die über die Schienen rattert. Mit eigenen Augen gesehen hat Anna Telbukh, die in Hamburg lebt, ihre Motive nur teilweise. Die Zeit sei bei ihren Besuchen immer zu knapp gewesen. Das Porsche-Museum hat die 27rJährige besucht. Die Mercedes-Benz-Welt kennt sie nur von Aufnahmen her. Das hält sie nicht davon ab, die unverkennbare Architektur des Gebäudes sicher wiederzugeben.

Großes Porträt von Manfred Rommel

Zwischendurch beleben Persönlichkeiten den Bilderreigen. Reformator Johannes Brenz ist zwar in Weil der Stadt geboren, immerhin aber in Stuttgart gestorben. Zu geistlicher Chormusik darf er seinem Zeitgenossen Luther gegenübertreten. Carl Eugen blickt zufrieden auf neu errichtete Prunkbauten. Ein großes Porträt von Manfred Rommel wird von launigen O-Tönen des einstigen Oberbürgermeisters zu seiner Dichtkunst untermalt. Auch die Fantastischen Vier haben einen Gastauftritt. Noch Wünsche? Wie wäre es mit einem Opernbesuch oder einem Elick in die Liederhalle? Auch Stadionatmosphäre hat Telbukh, die ihr Handwerk im Zuge eines Kunststudiums erlernt hat, zu bieten.

Am Ende des Abends schließt sich der Kreis: Das Ausgangsbild, das bereits vor Beginn der Show zu sehen war, wird live rekonstruiert. Wer mag, darf Sich nun noch selbst als an der körnigen Materie versuchen. Doch Bemühungen, nennenswerte Ergebnisse zu erzielen, verlaufen im Sande. Es ist eben noch kein Meister vom Himmel gefallen,

Villingen-Schwenningen

Kulturnacht im Zeichen des Jubeleumsjahrs 1200 Jahren

Künster greifen Stadtgeburtstag Vilingens, Schwenningens und Tannheims immer wieder auf. 

VON ROLAND SPRICH

"Es war eine Sehr Schöne Geburtstagsfeier", zieht Kulturamtsleiter Andreas Dobmeier eine possitive Bilanz nach der zwölften Langen Kulturnacht am Samstag. Die Stand unter dem Motto der 1200-Jahrfeier von Villingen, Schwenningen und Tannheim. Das Kulturamt hatte die Akteure und Vereine deshalb gebeten, ihre Darbietungen an das Thema des Abends anzupassen.

Nicht auf Sand gebaut, sondern in Sand gemalt wurde das Thema Stadtjubiläum von der Sandartistin Anna Telbukh. Das Publikum war fasziniert, wie die Künstlerin mit wenigen Handstrichen aus Sand für Villingen-Schwenningen nicht nur das Stadtlogo, sondern für Villingen-Schwenningen typische Motive entstehen und ebenso auch wieder verschwinden ließ. Die Zuschauer konnten die Kunst über eine Großleinwand verfolgen.

Die Geschichte Augsburgs mit Sand gezeichnet

Sandmalerei-Show im Parktheater: Die Geschichte  Augsburgs mit Sand gezeichnet

Augsburg: Sandmalerei-Show | Die Sandmalerei Show fand vergangenen Sonntag im Parktheater statt. Die Geschichte Augsburgs wurde in und mit Sand gemalt, ob Gebäude oder Persönlichkeiten. Z. B. Elias Holl, die Fugger, Mozart, Roy Black, das Rathaus und Perlachturm, Dom,

 Puppenkiste, St. Ulrich und Afra, der Herkulesbrunnen und vieles mehr. Das

war eine einzigartige, faszinierende und fantastische Show. Die Sandbilder wurden auf eine Leinwand übertragen. Begleitet wurde das Ganze von Texten

und Musik; z. B. bei Roy Black wurden Seine Schlager gespielt.

Am Ende der Show durften wir auf die Bühne kommen und uns alles ansehen und selbst „malen“. Fand ich klasse. Der Sand war wesentlich feiner, als der aus dem Sandkasten. Ich bin im Nachhinein immer noch ganz begeistert von dieser einmaligen Show.

KOMMENTARE

Christine Wieser aus Augsburg

City | 06.04.2017 | 09:02

Vielen Dank für die Schönen Fotos - ich hoffe, Sie hatten einen schönen Abend mit vielen interessanten und auch neuen Informationen zu und über Augsburg.

|.- M. Alefelder aus Augsburg

City | 06.04.2017 | 13:48

Ja das war fantastisch. Mein Freund und ich haben es sehr bedauert, das es zu den Motiven keine CD bzw. DVD gab, man hätte doch die Persönlichkeiten und Gebäude irgendwie festhalten

können. Sobald ein Kunstwerk beklatscht worden ist, verschwand es wieder. Leider. LG Iris

""Stuttgart in Sand gemalt"

Die Magie derSandbilder

Lieben Sie Stuttgart? Bewundern Sie emotionsgeladene Bilder vom Schlossplatz, von der Stiftskirche über das Kunstmuseum bis zum Fernsehturm, vom Neckarpark bis zum Weindorf, von Manfred Rommel bis zu den Fantastischen Vier?

Erleben Sie eine inn Szene gesetzte Geschichte auf einer Reise durch die Stadt, künstlerisch erzählt in  Bildern, einzigartig und scheinbar spieled in Sand.

Virtuos, humorvoll, beindruckend!

Mit feinem Sand zaubern die Hände der Sandmalerin Anna Telbukh fantasievolle Geschichten auf eine beleuchtete Glasplatte. Dabei entstehen höchst lebendige Bildergeschichten, die von einer Kamera gefilmt und gleichzeitig auf eine für der Zuschauer sichtbare Großbildleinwand projiziert werden. Dazu erklingt die auf die einzelnen Motive abgestimmte  Musik, die die Magie der Sandbilder stimmungsvoll zur Geltung bringt.